Luftbilder Wendland

Eine Fotodrohne verschafft schnell einen anderen Blickwinkel. Mit diesem Hilfsmittel habe ich einige interessante Objekte im Wendland aufgenommen.
Die Eisenbahnbrücke, gebaut Ende des 19. Jahrhunderts, wurde am Ende des 2. Weltkrieges gesprengt. Nur der Vorlandteil am südlichen Ufer der Elbe blieb erhalten und rostet nun friedlich vor sich hin.
Früher führte hier eine eingleisige Bahnstrecke über die Elbe bei Dömitz. Es gab eine Linie von Berlin an die Schiffsanleger in Bremen, die wegen des offenbar noch marginalen Luftverkehrs "Amerikalinie" hieß.
Dieser Turm, früher bestückt mit riesigen Radomen, ist ein Relikt des britischen Militärs aus dem Kalten Krieg. Heute sind hier nur noch ein paar Funkantennen montiert.
Auf dem Berg (Hügel) bei Thurau finden wir ein weiteres Relikt. Vom hier aus horchte das Militär wohl in den Osten hinein.
Noch ein Turm! In der Nähe des Städtchens Clenze im Westen des Wendlandes steht dieser filigrane Funkturm, der mit dem Ende der warmen und kalten Kriege über 90% seiner Bedeutung verloren hat.
Windräder findet man natürlich flächendecken im gesamten Wendland. Hier mal nur als Beispiel.
Aus dieser Perspektive ist der Rundling ebenfalls deutlich zu erkennen, rechts die Dorfkirche. Die Dörfer der Gegend (Lemgow) verfügen jedoch mit der im Hintergrund erkennbaren frei im Land liegenden Hohen Kirche über ein prächtiges weiteres Gottehaus.
Mitten in der Landschaft, umgeben von ihrem Friedhof und Lindenbäumen, liegt die Hohe Kirche im Lemgow auf eine leichten Anhöhe. Daher ist sie aus fast allen Richtungen weithin sichtbar und ein Ruhepunkt in der Weite der flachen Landschaft.